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Anwendung - Diagnostik - Okklusion

 

 

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Steht die Okklusion, als die Kieferstellung, bei der die Zähne maximal ineinander gefügt werden können, im Einklang mit der Muskulatur?

Das lässt sich relativ schnell testen, indem man die Notwendigkeit, einen "verzahnten" Punkt treffen zu müssen, einfach entfernt. Dies geschieht durch Zwischenlegen eines Aqualizers für 5-20 Minuten. Danach nimmt man eine aufrechte, unverdrehte Körperhaltung ein, öffnet den Mund, entnimmt den Aqualizer und lässt den Mund dann wieder ganz leicht und zwanglos zufallen. Dabei achtet man auf den ersten Kontakt, der spontan zwischen den Zahnreihen entsteht. Wohin muss man abgleiten, um seine interkuspidale Position erreichen zu können? Führen mehrere Versuche zum gleichen Ergebnis, so lässt sich abschätzen, wie viel Anpassungsarbeit die Muskulatur unternehmen muss, um die okklusale Position im Bewegungsmuster zu integrieren.

Genau so lässt sich natürlich kontrollieren, wie es sich mit einer künstlichen Okklusalposition verhält, zum Beispiel auf einem Aufbissbehelf. Hierfür entfernt man den Aqualizer und setzt den Behelf ein, ohne dazwischen den Mund zu schließen, und verfährt dann, wie oben beschrieben. Aber Achtung: Nach einigen Malen Zuklappen hat der Körper die Bewegung, die notwendig ist, um die Okklusion zu treffen, wieder gelernt! Zu achten ist daher vor allem auf die ersten spontan sich ergebenden Kontakte zwischen den Zahnreihen!

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Stand: 03.09.07