Anwendung - Therapie - Bissnahme
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Nachteil dieser Methode ist, dass die Vertikale vom Aqualizer u. U. gesperrt wurde, also ein zu „hohes“ Bissregistrat entsteht. Würde man den Biss im Artikulator einfach absenken, würde man vermutlich dabei auch die korrekte Zuordnung in der Horizontalen wieder verlieren und bei einer mesial verschobenen UK-Lage angelangen . Dies liegt daran, dass in der heute üblichen Artikulatortechnik noch immer von einer Öffnungs– und Schließbewegung um die so genannte „Scharnierachse“ ausgegangen wird, also einer dorsalen Grenzbewegung der Kiefergelenke, die man jedoch bei aufrechter Körperhaltung und entspannter Muskulatur so gut wie nie findet, außer man würde sie durch den Zahnarzt entsprechend manipulieren (mehr dazu siehe http://www.itmr.info/gesichtsbogen.htm ) . In der Realität translatieren die Gelenkkondylen bei der Öffnung etwas nach mesial und bei der Schließung entsprechend nach retral. Der Vorzug des Wachsregistrates liegt darin, dass man nun die Registrierhöhe im Mund korrigieren kann und damit solchen technischen Fehlern ausweichen kann. Hierfür wird das Aluwachs etwa handwarm erneut auf die Zähne gelegt, der Patient hält sich aufrecht und beißt einfach ungezwungen noch etwas weiter hinein. |
Stand: 03.09.07