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Rainer Schöttl kam während seinem Studium der Zahnheilkunde 1977-1985 in den USA mit der Myozentrik und Dr. Jankelson in Kontakt. Bei einem Besuch in Seattle 1988 schenkte ihm der Vertriebsleiter der von Dr. Jankelson gegründeten Forma Myotronics, Inc. ein paar Muster-Aqualizer als Kuriosum. Dr. Schöttl experimentierte damit in seiner Praxis und fand bald heraus, dass die Kombination der myozentrischen Thesen mit denen des Prof. Lerman ausgesprochen synergistische Effekte erzielten.

Seitdem ist die gezielte Anwendung des Aqualizers ein integraler Bestandteil der Kursserie, die er im Institut für Temporo-Mandibuläre Regulation zur CMD und Cranio-Mandibulären Orthopädie anbietet.

Insbesondere hat sich die Anwendung des Aqualizer bewährt:

  1. Als Diagnostikum: Heute gibt es eine sehr widersprüchlich geführte Debatte über Statistiken der CMD, und in welchen Fällen wie therapeutisch interveniert werden sollte. Der Aqualizer bietet hier die Lösung des Konfliktes, denn es dürfte unstrittig sein, dass in den Fällen, in denen dieser als unspezifischer Bissbehelf eine Verbesserung der Symptomatik herbeiführt, eine Aufbisstherapie mit individuell gefertigten Bissbehelfen mit hoher Wahrscheinlichkeit Wirkung zeigen wird, als keine Übertherapie darstellt.
    In den Fällen, hingegen, in denen mit einem unspezifischen Bissbehelf keinerlei Wirkung erzielt werden kann, ist dagegen Vorsicht geboten. Diese Differenzierung ist wesentlich spezifischer, als eine generalisierte, auf Statistiken basierende.
  2. Als unspezifischer Test vor einer Bisshebung
  3. Als Initialtherapeutikum
  4. Als Hilfsmittel bei der myozentrischen Bissregistrierung
  5. Als Komplementärmethode zur myozentrischen Bissregistrierung
  6. Als Messlatte dafür, wann individuell gefertigte Bissbehelfe wieder okklusal angepasst werden sollten.
  7. Als Überbrückung zwischen Manualtherapie und darauf folgender Okklusaltherapie.
  8. Als Kontrolle für die Effizienz einer wie auch immer gearteten Aufbisstherapie.

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Stand: 03.09.07